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Reise Tipps für Marrakech

Heute möchten wir euch gerne einiges über unsere letzte Reise nach Marrakech erzählen. Marrakech zählt bestimmt zu den spannendsten und aufregendsten Reisen die wir bis jetzt zusammen erlebt haben. Marokko ist ein wirklich spannendes und auch schönes Land, aber ganz unvorbereitet sollte man nicht hinreisen. Deshalb erzählen wir euch heute ein wenig etwas über unsere persönlichen Erfahrungen in Marrakech.

BESTE REISEZEIT & REISEDAUER 

Wir waren ende April in Marrakech, was eigentlich als beste Reisezeit zählt. Leider hatten wir etwas Pech mit dem Wetter und so regnete es ziemlich viel – zum Glück machten wir zwei Tage einen Ausflug in die Wüste wo durchgehend die Sonne schien. Prinzipiell zählen aber der Frühling und der Herbst zu den Haupreisezeiten für Marokko, da in diesen Zeiten das Wetter weder zu kalt noch zu warm ist. Aber Achtung: Am Abend kühlt es aber trotzdem ziemlich ab, also immer eine Weste zum darüber ziehen einpacken.

Wir waren von Sonntag bis Donnerstag in Marrakech, machten aber einen zweitägigen Ausflug. Die Zeit in Marrakech selbst war aber vollkommend ausreichend.

UNTERKUNFT 

In Marrakech findet man viele Riads. Ein Riad ist ein traditionelles marokkanisches Haus oder ein Palast mit einem Innenhof bzw. einem inneren Garten. Die meisten dieser Riads werden heute als Hotels genutzt. Wir haben eine Nacht im Riad Amina gewohnt und zwei im Riad le Perroquet Bleu. In der Wüste wohnten wir in einem richtigen Camp, dazu aber in einem späteren Beitrag noch mehr.

WHAT TO SEE 

LE JARDIN MAJORELLE

Der Garten Jardin Majorelle wurde 1980 von Yves Saint Laurent und seinem Lebensgefährten Pierre Bergé gekauft und restauriert. Auch dieser Garten ist eine absolut willkommene Oase im Trubel dieser Großstadt und beherbergt Pflanzen aller 5 Kontinente – u.a. riesengroße Kakteen. Die vorherrschenden Farben sind das Majorelle-Blau (eine Art Kobaltblau, sehr intensiv),  Gelb und Orange – insgesamt ein sehr bunt gestaltetes Anwesen. Außerdem ist darin auch das Berber Museum (das einen sehr guten Einblick in das Leben und die Kultur der Berber gibt) und das Yves Saint Laurent Museum. Leider hatten wir bei unserem Besuch im le jardin majorelle gleich doppelt Pech. Es regnete wie in Strömen und das Yves Saint Laurent Museum war leider geschlossen.

MAISON DE LA PHOTOGRAPHIE

Das Maison de la photographie zeigt großteils historische Photographien verschiedener Künstler aus 1850 bis 1950. Die Motive sind ausschließlich Szenen und Landschaften in Marokko bzw Portraits von Marokkanern. Bei manchen Bildern könnte man meinen, sie wurden erst kürzlich aufgenommen. Denn Medina zeigt sich großteils unverändert. Das macht natürlich auch den Charme dieses Stadtteils Marrakechs  aus.

SOUKS

Der Souk in Marrakech ist – so sagen manche – der größte Basar Afrikas. Wenn man mittendrin ist, kann man sich das auch vorstellen. Durch den Souk führen zahllose enge Gässchen. Ein Labyrinth, in dem man sich leicht verirren kann. Also am besten Google Earth bzw das Handy mitnehmen, dann fällt die Orientierung vielleicht ein bisschen leichter (wobei wir uns trotzdem oft verlaufen haben). Auf jeden Fall ist ein Besuch des Souks ein absolutes Muss. Die Bilder, die man zum Teil im Maison de la Photographie gesehen hat, werden hier wahr. Männer in Djellabahs sitzen zum Teil am Boden und verkaufen marokkanische Handwerkskunst (Korbwaren, Eisenwaren, Stoffe, Teppiche etc), Gewürze, Nüsse, marokkanische Speisen etc. Die Luft ist erfüllt mit guten, aber auch nicht so guten Gerüchen. Es ist ein absolutes Fest der Sinne! Wenn man etwas kauft, muss man übrigens feilschen. Das liegt vielleicht nicht jedem, aber wenn man es nicht tut, zahlt man einen maßlos übertriebenen Preis. Faustregel ist, ca. 50% vom genannten Preis zu zahlen.

ANIMA GARTEN

Bei dem recht neuen Anima Garten, welcher von Andre Heller gestaltet wurde, passierte uns das ziemlich gleiche Schicksal wie bei unserem Besuch im le jardin majorelle, es regnete und es war ziemlich windig. Der Anima Garten hat erst 2016 eröffnet und ist noch recht unbekannt. Der Garten liegt etwa 40 Minuten außerhalb von Marrakech. Es gibt aber einen Shuttle aus der Stadt der im Eintritt enthalten ist.

ESSEN

Essen spielt in Marokko eine wirklich große Rolle. Wir müssen leider sagen, dass wir davon ein wenig enttäuscht waren bzw. uns nicht ganz damit anfreunden konnten. Das Essen ist ziemlich süß und eintönig. Es war aber nichts dabei, was nicht genießbar war, es hat nur einfach nicht unseren Geschmack getroffen.

 

 

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